Eine Person, die Opfer eines Überfalls wurde, fühlt sich in der Öffentlichkeit permanent beobachtet oder bedroht. Diese emotionale Belastung kann ihr Leben massiv beeinflussen.
Die Problematik der Behandlung und ihre Auswirkungen auf die Zeugenaussage
Die Behandlung von PTBS umfasst häufig therapeutische Maßnahmen, um das Trauma zu verarbeiten und die psychische Stabilität wiederherzustellen. Dabei treten jedoch zwei zentrale Herausforderungen auf:
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Gedächtnisverzerrungen: Die Therapie kann dazu führen, dass die ursprünglichen Erinnerungen durch neue, durch die Behandlung angeregte Bilder überlagert werden. Betroffene können dadurch zwischen Realität und rekonstruierten Erinnerungen kaum noch unterscheiden.
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Fragmentierte Aussagen: Traumatisierte Personen haben oft Schwierigkeiten, die Ereignisse in einer klaren, chronologischen Reihenfolge zu schildern. Dies wird vor Gericht schnell als Unglaubwürdigkeit ausgelegt.
Gerichte müssen solche Belastungen berücksichtigen, da die Erinnerung an ein Trauma nicht immer exakt wiedergegeben werden kann. Doch gerade in Strafprozessen, in denen die Aussage eines Opfers oft das zentrale Beweismittel ist, kann diese Problematik zu erheblichen Schwierigkeiten führen.
PTBS nach einer Straftat ist mehr als eine psychische Herausforderung – es betrifft das gesamte Leben und oft auch die Wahrnehmung durch das Rechtssystem. Ich stehe Betroffenen zur Seite, um sicherzustellen, dass ihre Stimmen gehört werden und Gerechtigkeit ihren Weg findet.
Für weitere Informationen oder eine persönliche Beratung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Kontaktieren Sie mich – ich bin für Sie da.